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Hüfingen“Auch Hüfingen wird profitieren”

Schwarzwälder-Bote 31.01.2011 – 23:46 Uhr
Reha-Therapien führten den “Wassersucher” Hans Schröter (rechts) aus Rosbach auf die Baar – gestern nun erneut, um gemeinsam mit Gesellschafter Günter Hub (links) in Behördengesprächen das Genehmigungsverfahren abzustimmen. Foto: Filipp Foto: Schwarzwälder-Bote

Bei der Mineralwasserquellen GmbH rechnet man mit der Offenlage der Genehmigung bis zum Frühjahr

Von Franz-J. Filipp Hüfingen. Die Sensibilität zum Aufspüren von Wasseradern und Erdstrahlen scheint Wünschelrutengängern in die Wiege gelegt zu sein. Und: schlägt eine Rute aus, sprudelt in neun von zehn Fällen meist auch Wasser aus dem Bohrloch.

Hans Schröter entdeckt die Vorkommen

Einer von ihnen ist der Radiästhet Hans Schröter aus Rosbach (Taunus). Vor sechs Jahren ließ er mit seinem Mutungsergebnis in Hüfingen die Hoffnung auf Thermalwasser in der Region aufkommen (wir berichteten exklusiv).

Zwei Jahre liefen die Probebohrungen im Gewann Auf Hohen bis zum März vergangenen Jahres, nun stehen die Genehmigungen nach den Auswertungen beider Quellfassungen vor dem Abschluss, wie Günter Hub als Gesellschafter der Mineralwasserquellen GmbH und Co. KG gestern im Gespräch mit unserer Zeitung erklärte.

Die zeitliche Umsetzung habe damit für die Investoren eine neue, konkrete Dimension erreicht. Denn angeklopft haben sie bereits schon, Interessenten, die den Hüfinger Quell auf Flaschen ziehen und dann vermarkten wollen. Hub kann sich durchaus vorstellen, dass auch Unternehmen aus dem europäischen Ausland mit Interesse die Sache nun im Auge behalten werden. Und: Es seien gemessen an den Umsatzmargen Global Player. Die Adresse eines Lebensmitteldiscounters, der nur einen Steinwurf entfernt ein großes Zentrallager in Hüfingen plane oder dessen Mitbewerber seien ebesowenig darunter zu finden, wie Firmen aus der Region.

Fest stehe jedoch die Vermarktung als Mineralwasser oder zur Herstellung von Mischgetränken. Vertraglich sei mit der zur Abwicklung beauftragten Kanzlei mit rund 50 Fachanwälten Stillschweigen vereinbart worden.

200 Arbeitsplätze

Gestern habe man mit der Villinger Genehmigungsbehörde einen gangbaren Weg ausgehandelt. Dabei konnte man sich auch hinsichtlich der Fördermengen auf einen Kompromiss verständigen.

Die Offenlage vor der endgültigen Genehmigung sei damit bald möglich, vielleicht schon in den nächsten acht Wochen.

Damit ist er Weg geebnet, mit Investoren konkret zu verhandeln. Hub sieht das geplante interkommunale Gewerbegebiet als Standortvorteil für eine Abfüllanlage vor Ort. Auch die Region Hüfingen werde von einer Ansiedlung durch bis zu 200 Arbeitsplätze und Gewerbsteuern profitieren.

Gefunden hat die Quelle der frühere Mitarbeiter der GTZ (Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) in Eschborn, Hans Schröter. Er war viele Jahre in der Grundwassererschließung in Entwicklungsländern wie Sri Lanka, Ägypten (Sinai), Philippinen, Jemen, Kenia, Kapverdische Inseln, Namibia oder Israel und Palästina tätig gewesen und hatte dabei über 1000 Brunnenstandorte gefunden.

Blitzschlag trifft den Wünschelrutengänger

Ein Blitzschlag mitten in der Wüste in Namibia – nur durch Glück überlebte der heute 70-Jährige die Naturgewalten. Doch sie setzten den Auslandsarbeiten ein Ende.

Reha-Therapien führten den Wassersucher und seine Frau Luise später schließlich auf die Baar. Dort kribbelte es bald schon wieder in den Händen und der Ingenieur wertete hydrogeologische und topographische Karten aus und die Idee, dort Wasser zu finden ließ ihn fortan nicht mehr los. Seine Wünschelrute bestätigte schließlich die Vermutungen.

Unmittelbar an der B 27 wurde Schröter fündig, im Sommer 2007 nahm eine Firma aus den neuen Bundesländern die Bohrungen auf, die bis zum Abschluss rund eine Million Euro erfordert haben.

In 50 Metern Tiefe stieß man in den Keuperschichten auf das erste Vorkommen, in 130 Metern im Muschelkalk auf ein weiteres Vorkommen, das mit beachtlichen 45 Litern pro Sekunde überaus ergiebig ist (Bad Dürrheim sechs Liter pro Sekunde).

Die für eine wasserrechtliche Genehmigung erforderlichen Probebohrungen erforderten jedoch ein weiteres Probejahr. Auslöser waren für das Regierungspräsidium Freiburg noch Fragen hinsichtlich der Untersuchungsbefunde in Zusammenhang mit der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung sowie einer konstanten Förderung, die Schwankungen von höchsten 20 Prozent aufweisen darf. Eine Entnahmemenge von 40 Sekundenlitern wurde von der Freiburger Behörde dagegen als sehr hoch betrachtet und im Bad Dürrheimer Gremium hatte sich CDU-Stadtrat Hans Schwärzer schon besorgt um Auswirkungen auf den örtlichen Grundwasserspiegel erkundigt.

Dort wurden im November 2010 Probebohrungen von der Kur und Bäder GmbH und dem dortigen Abfüllunternehmen Bad Dürrheimer Mineralbrunnen aufgenommen. In 170 Metern Tiefe, so hofft man, soll in der Nähe der Hirschhalde Mineralwasser zusätzlich zu den bestehenden acht Quellen im Bereich Wittmannstal, Realschule und Lourdeskapelle erschlossen werden. Erste Hinweise sind vielversprechend, Ergebnisse stehen noch aus – in Hüfingen liegen sie auf dem Tisch.

HüfingenMineralwasser findet Interessenten

Schwarzwälder-Bote 14.03.2015 – 06:02 Uhr
Der Geologe Eugen Funk aus Staufen (rechts) sowie der Ingenieur für Radiästhesie Hans Schröter aus Rosbach hatten 2008 große Mengen mineralisiertes Wasser in Hüfingen entdeckt, 2012 hatte das später gegründete Unternehmen das Gelände Auf Hohen gekauft. Foto: Filipp Foto: Schwarzwälder-Bote

Ausländische Unternehmen wollen Tiefbrunnen vermarkten

Hüfingen. Nach Erteilung der wasserrechtlichen Genehmigung ist es bereits seit längerer Zeit sehr ruhig um die Hüfinger Mineralwasser GmbH & Co. KG geworden. Es sei sicherlich angebracht, darüber zu informieren, dass das in Angriff genommene Projekt nicht zu den Akten gelegt wurde sondern intensiv verfolgt werde, erklärte Rechtsanwalt Heinz-Günter Hub dem Hüfinger Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung.

Im Laufe des letzten Jahres sei es gelungen, konkrete Kontakte zu potenziellen Investoren herzustellen, die Interesse daran haben, das als sehr gut beurteilte Wasser des Hüfinger Tiefbrunnens auf Hohen zu vermarkten. Bei den potenziellen Investoren handele es sich überwiegend um ausländische Unternehmen, die den deutschen Getränkemarkt erschließen wollen und auch bestehende Vertriebskanäle ins Ausland nutzen können und wollen.

“Nach dem bisherigen Verlauf der Gespräche sind wir zuversichtlich, der Stadt noch dieses Jahr konkrete Pläne des Investors vorstellen zu können”, so die Vertreter der Hüfinger Mineralwasserquellen. Die dann später vorzunehmenden Investitionen in den Betrieb seien beachtlich.

Damit einhergehend sollen auch eine Vielzahl neuer Arbeitsplätze geschaffen werden. “Wir würden uns freuen und werden alles in unseren Möglichkeiten stehende dazu beitragen, dass dieses Projekt zu einem erfolgreichen Ende gebracht wird”, unterstreicht Bürgermeister Anton Knapp auch die Bemühungen städtischerseits.

Es sei das Ziel der Hüfinger Mineralwasserquellen GmbH & Co. KG und deren Initiatoren gemeinsam mit der Stadt das Projekt erfolgreich zu Ende zu führen und über die Vermarktung des Hüfinger Wassers auch die Stadt Hüfingen am wirtschaftlichen Erfolg partizipieren zu lassen, waren sich die Vertreter der Hüfinger Mineralwasser GmbH & Co.KG, Bürgermeister und Gemeinderat einig.

 

In recent years, Hans Schröter has been commissioned several times to search for water for foundations and NGOs such as Menschen für Menschen or Welthungerhilfe. He had already developed numerous successful wells. At the same time, he is always on the lookout for talented young divers to promote their training.

His vision for the future is to establish a Water for Life Foundation with the exact aim of – supporting drinking water projects to give people, especially in developing countries, access to drinking water and at the same time to promote the training of water finders.

Foundation objectives in detail:

  • Research, promotion, and publication of radiesthesia
  • Groundwater development using the combined work technique radiesthesia and geophysics in relation to drinking water development, possibly also irrigation, in developing countries
  • Promotion of near-surface geothermal energy, as well as other explorations, via the combined work technique
  • Humanitarian, charitable aid

 

Masai Kenya
With the Masai in Kenya – with the village elder
Kenya borehole point
Verify the borehole point with the hydrometer
Kenya bore
The drilling takes place
Training Kenya
Training in Kenya

Radiesthesia is the ability to sense earth rays or water veins. Aids such as the dowsing rod or pendulum are used, which swing out as a reaction to the hypersensitivity to radiation fields. A rod, however, is not a magic wand, but shows the biological reaction of the dowser to a geophysical cause.

How the rod works must be interpreted correctly, with the dowser’s experience playing the greatest role. The rod reaction not only determines the exact location (up to 10cm) of the aquifer, but also its width, depth, direction of flow, expected productivity and water quality.

This ancient art of radiesthesia is of course highly controversial scientifically. However, the lack of scientific understanding cannot be the argument not to pursue this very successful approach to finding water. Because the success – at least that of Hans Schröter – speaks for itself. He can determine the location of an aquifer with almost 100% certainty.

For a rough selection of the location of water resources, however, theoretical knowledge of the hydrogeological conditions of an area is necessary. Forms of rock, surface water, topography and forms of vegetation can provide clues that can then be examined more closely in on-site inspections. The exact point measurement, up to 10cm, is finally done by the professional and experienced handling of the dowsing rod.

Using the unconventional working method radiesthesia and geophysics, numerous GTZ projects for the development of groundwater were carried out all over the world, which were unusually successful, extremely cost-effective and carried out with a comparatively minimal expenditure of time.

The major project carried out in Sri Lanka in the early 80s, or the publication of the success of the divining rod method, resulted in what would be called a shitstorm today. The classical science of geology, hydrology and geophysics still criticizes the method, which cannot be scientifically explained.

The scientific dilemma is understandable and the discussion of dowsing rod versus science is left out at this point. Suffice it to say that we cannot afford to do without modern technical knowledge. However, this knowledge can be noticeably improved through dowsing performance and tested and used as a possibly efficient and cost-saving alternative. An unbiased and rational approach to this border area contributes to solving the problem of drinking water scarcity.

The former employer Schröters also adopted a pragmatic view after the astonishing success of this method, which was implemented against much initial resistance, could no longer be dismissed out of hand.

In the early years of the project, the determination of the borehole was confirmed with the help of geological and geoelectrical methods (e.g. the Schlumberger method – the measurement of specific electrical resistances of the subsoil), but it was later dispensed with due to the almost 100% success rate (which is time-saving and cost-effective affected).

The use of the divining rod in the Sri Lanka project was initially rather accidental and was added for pragmatic reasons. The aim was not to check the methodology of this border area, but the success in the search for water. However, several comparative tests were carried out after this project, in which the two different methods of groundwater development – geophysics and radiesthesia – were used. The result was the same every time: conventional prospecting yielded a success rate of around 30%, with the dowsing method a much higher success rate of over 90%.

A German physicist and retired university professor, Hans-Dieter Betz, worked in the field of radiesthesia and examined dowsing. He also researched this area experimentally for ten years on behalf of the Federal Ministry of Research, also in the extensive Munich research projects (the so-called double-blind barn experiment) with the question – Are there human reactions that can be felt by the body, which mainly depend on the location and not through normal- sensory sensory channels can be explained? He takes the view that his experiments have shown that there is a non-random effect.

Hans Schröter, with his dowsing skills, was one of the few to deliver a highly significant result and was rated as the most successful dowser in a selected group of around 50 test subjects.

However, this experiment also shows that water is not the primary stimulus, i.e. the actual cause of the dowsing reaction, but rather the secondary phenomena that either occur parallel to the presence of water or can be caused by water, e.g. underground fault zones.

 

 

 

Life Force Energy